Am Donnerstag, den 05.05.2016 starteten drei PKWs mit 13 “Besatzungsmitgliedern“ nach Rumänien.
Einen Zwischenstopp legten wir abends gegen 18 Uhr in Szeged ein, nahe der ungarisch/rumänischen
Grenze. Am Freitag starteten wir ausgeruht um 8.30 Uhr nach Rumänien, wo wir zum Mittagessen in
Bencec erwartet wurden.
Das neue Haus – ein wirkliches Wagnis, ein Wunder Gottes, von dem Gusti Iuga damals sagte:
„Gott gibt nicht alles auf einmal...“. Dieses Haus ist fast fertig, wird bewohnt von den ersten
zehn Kindern aus ärmlichsten Verhältnissen, betreut von Flori Iuga und Ionella, einer zum Glauben
gekommenen und getauften Analphabetin. Nach einem Rundgang durch das Haus und einem Teil des
Dorfes und einem guten Mittag bereiteten wir uns auf den Abendgottesdienst in Cernateaz vor,
wo Iugas einen Container aufgestellt haben, um Gottes Wort an Kinder und Erwachsene weiter zu
geben. Es kamen an dem Abend ca. 35 Kinder und 25 Erwachsene. Unser Pastor predigte besonders
für die vielen Kinder, wir sangen gemeinsam, beteten miteinander, verteilten Süßigkeiten und
staunten über die Arbeit in diesem armen Dorf.
Am Samstag konnten wir uns Timisoara angucken, u. a. auch das Kinderheim, in dem Flori Iuga
bis zum letzten Jahr viele Jahre als Heimleiterin arbeitete und wo der erste Baueinsatz von
Falkenseern erfolgte. Am späten Nachmittag trafen wir uns mit Familie Iuga und Kindern aus
dem Kinderheim Timisoara in der Gemeinde Giarmata. Wir hatten die Möglichkeit, mehr über die
Arbeit von Iugas zu hören und Fragen zu stellen. Am Sonntag erlebten wir zwei Gottesdienste,
den ersten im neu erbauten Haus in Bencec, von wo aus die Liveübertragung in den Falkenseer
Gottesdienst kam. Unser Pastor Matthias Ebeling predigte. Wir konnten ein vierstimmiges Chorlied
singen und “unsere“ Männer hatten zwei Männerchorlieder eingeübt. Mit unseren Liedern konnten
wir viel Freude bereiten. In diesem Gottesdienst waren ca. 20 Kinder und 25 Erwachsene. Am
späten Nachmittag gestalteten wir - ähnlich wie in Bencec - den Gottesdienst in Giarmata. Hier
kamen etwa 40 Erwachsene und 15 Kinder. Am Vormittag gab es dort aber auch schon einen Gottesdienst.
Es gibt immer zwei Gottesdienste am Sonntag. Wir konnten sehen, wie unsere Falkenseer Gelder
in Giarmata eingesetzt wurden: Die neu renovierten Gemeinderäume, die neuen Toilettenräume,
die neue Heizung - alles von unseren Sammlungen. In Bencec konnten wir den Herd sehen, für den
wir Weihnachten 2014 gesammelt haben und inzwischen ist auch der Kleinbus für Giarmata und Bencec
voll im Einsatz, für den wir Weihnachten 2015 gesammelt haben. Als „Rumänienfahrer“ konnten wir
für einen Geschirrspüler sammeln, der inzwischen schon gekauft und angeschlossen ist. Ein Apfelbaum
- von uns in Timisoara gekauft als Geschenk der Gemeinde Falkensee - ist inzwischen in Bencec
eingepflanzt worden als Symbol für das Neue und Wachsende und zur Erinnerung an unsere Gemeinde.
Am Montag starteten wir morgens um sechs Uhr wieder Richtung Heimat. Jeder von uns war froh über
diese Reise. Mit eigenen Augen zu sehen, wie Gott wirkt - das ist schon was Besonderes.
Wir sind dankbar für die Bewahrung auf den Straßen und besonders auch an den Grenzen. Aber auch
dankbar für das, was wir inzwischen mit bewirken konnten in einem Teil der Erde, dem es nicht so
gut geht. Möge Gott diese Arbeit in Giarmata, Bencec und Cernateaz weiter segnen und uns als
Gemeinde zeigen, wo wir uns einbringen können.
Im Namen der “Rumänienfahrer“
A.-S. und D. Greif
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